Tag 14 / 7. Juni 2026
Wir stehen mit den Hähnen um 5:30 Uhr auf und sitzen nach gut 7 Stunden Schlaf ausgeruht um 6:00 Uhr am Frühstückstisch. Die Bedienung scheint noch den Schlafanzug an zu haben und das Licht im Frühstückssaal ist auch noch nicht an. Wir vermuten, dass es wahrscheinlich noch eine halbe Stunde dauern wird. Aber da haben wir die Rechnung ohne die Wirtin gemacht. Pustekuchen! Rührei und drei Scheiben Toast stehen zusammen mit einem Kaffee keine 5 Minuten später auf dem Tisch. Die Marmelade entpuppt sich als Ketchup und als scharfe Soße, letztere perfekt zum Omelett.
Um 7:00 Uhr starten wir die Motoren und fahren in sehr angenehm kühler Luft durch die Landschaft. Der Morgendunst umgibt noch die uns umgebenden Hänge. Nur ganz selten ist die Luft schwarz, direkt hinter einem LKW. Kaum ein Fahrzeug ist auf der Straße, und wir kommen großartig und vor allen Dingen völlig unaufwändig voran. Um diese Uhrzeit sparen wir uns natürlich neben der reinen Fahrzeit auch unendlich viele Überholvorgänge. Die Straßen sind hier ja eher schmal – auch für Landstraßen – und gehen quasi permanent rauf und runter mit wirklich unzähligen Kurven. Um da voranzukommen, muss man hier und da auch mutig und entschlossen überholen. Da sind auch mal Situationen dabei, bei denen man sich etwas mehr Platz wünscht, aber echte Nahtoderfahrungen waren bisher nicht dabei.
Bereits um 9:30 Uhr haben wir die ersten 110 km durch Dörfer, Reisfelder und kleine Wälder heruntergerissen. Damit sind wir sogar knapp 1 Stunde schneller, als Google Maps es uns berechnet hatte. Zu normalen Zeiten liegt Google Maps immer ganz gut. Vielleicht liegt es auch daran, dass heute Sonntag ist und die Menschen später auf die Straße kommen. Zukünftig soll auf jeden Fall Sonntag für uns immer Fahrtag sein.









Wir machen Halt in einer größeren Kleinstadt – wie könnte es anders sein – bei KFC und trinken einen Cappuccino, kalt und herrlich süß. Claudius amüsiert den ganzen Laden und natürlich auch Philip mit Dehnübungen und anderen Hampeleien. Philip gibt bekannt: „Motorradsport mit Claudius heute auf Sumatra, ganz wie früher die Turnsendungen/Aerobic im Fernsehen.“ Flugs wird dann auch gleich mit ChatGPT ein entsprechendes Schmähbild produziert.

Gott sei Dank haben wir auch an diesem Tag bis auf ein paar Tropfen praktisch keinen Regen erlebt. Nur zum Schluss etwas Nieselregen, der uns aber trocken bleiben ließ.
Besonders beeindruckend waren die Fahrten durch die Wälder entlang der Strecke. Dabei schien es zwei unterschiedliche Waldtypen zu geben: Zum einen die weit verbreiteten mit Palmen bepflanzten Plantagenwälder, zum anderen Abschnitte mit deutlich höheren Bäumen, dichtem Bewuchs, Schlingpflanzen und einem spürbar feuchteren, kühleren Klima. Diese Waldstücke wirkten ursprünglicher und erinnerten eher an tropischen Regenwald. Wir vermuten, dass es sich dabei um Überreste der einst ausgedehnten Regenwälder Sumatras handelt. Die Temperatur war dort merklich angenehmer, und die Luft fühlte sich deutlich feuchter an als in den übrigen Waldgebieten.
Kurz bevor wir unser Tagesziel erreichen, überqueren wir den Äquator. Natürlich halten wir an, um ein Beweisfoto anzufertigen. Das ist wieder einer dieser Momente, in denen wir realisieren, wie weit wir mit unseren Motorrädern schon gefahren sind.

Wir haben uns, da wir gut Strecke gemacht haben, heute ein sportliches Ziel gesetzt. Kurz vor der Dunkelheit um 18:30 Uhr kommen wir in Bukittinggi nach 9 Stunden und stattlichen 400 km Strecke an. Kurz vor dem Zentrum liegt rechts neben uns plötzlich eine Pferderennbahn. Hier trainieren meist Kinder ihre Pferde. Für die armen Familien ist es oftmals die einzige Einnahmequelle. Dabei riskieren die Kinder aber bei den chaotischen Rennen Kopf und Kragen. Claudius als alter Pferdemann fachsimpelt mit den Jungs. Für Philip ist das Ganze eher die indonesische Version der Bahrenfelder Trabrennbahn …



Das Hotel liegt ziemlich im Zentrum. Zu Fuß erkunden wir nach der erfrischenden Dusche noch etwas die Altstadt. Viel Charme versprüht sie nicht. Als wir noch einen „Späti“ suchen, um uns noch Getränke zu kaufen, finden wir sogar einen Massagesalon. Es ist der wohl abgerockteste Massagesalon, in dem wir je waren. Mit Galgenhumor geht aber alles, und wir genießen die Massage. Die Dame, die Claudius massiert, hat nur eine Macke. Sie stößt regelmäßig laut auf. Ja, sie rülpst. Nicht einmal, sondern bestimmt im Laufe der Stunde 3–4 Mal. Claudius versucht, das zu verdrängen, und Philip spricht es bewusst nicht an, denn auch nur eine lustige Bemerkung dazu, und wir beide wären vor Lachen nicht mehr zur Ruhe gekommen. Das wäre zu peinlich gewesen, sehr weise von Philip!


Tag 15 / 8. Juni 2026
Heute kommen wir nicht so schnell los, denn Frühstück gibt es erst ab 7:00 Uhr – Eier mit scharfer Soße und Toast mit Marmelade scheinen unser Standard zu werden. Der Kaffee ist wieder keiner, wir probieren den Tee, der geht. Als wir auschecken wollen, werden wir von dem Rezeptionisten noch informiert, dass die Hotelchefin uns gerne noch einmal sprechen möchte … Ups, da kommt ja sofort das schlechte Gewissen hoch. Aber die gute Dame wollte nur Fotos mit uns. Dafür schenkt sie uns auch noch eine Kiste mit Süßgebäck, das man in dem Hotel auch für teures Geld erwerben könnte. Nach dem morgendlichen Shooting geht es los.
Die 400 km vom Vortag stecken uns irgendwie in den Knochen. Deshalb beschließen wir, dass wir heute nur einen kleinen Schlag von etwa 150 km machen. Das bietet sich auch insofern an, als dass die einzige wirkliche größere Stadt namens Pariaman nicht allzu weit entfernt ist. Und größere Stadt heißt auch „bessere“ Hotels. Nur dass wir uns da nicht falsch verstehen. Wir sprechen hier von 25 € pro Zimmer! Das Hotel ist auch irgendwie ein Messezentrum. Auf jeden Fall riesig und mit Tiefgarage für die Motorräder.
Am Nachmittag wollen wir am Wasser essen, schließlich sind wir jetzt vom Bergland runter an die Küste gefahren. Ein Beach Club verspricht nette Atmosphäre und gutes Essen. Aber bereits 1 Minute nachdem unser Taxi uns rausgelassen hat, war klar: Der Glanz vergangener Zeiten ist verflogen. Kein Essen, keine anderen Gäste, nur eine Mutti, die nicht mal Hallo sagte. Blöd war nur, dass man in dieser Einöde kein Taxi für den Rückweg bestellen konnte. Am Ende haben wir nach diversen Fehlversuchen einfach jemanden angehalten, der so ähnlich aussah wie ein Feld-Wald-und-Wiesen-Taxi. Mit Google Maps, Händen und Füßen erklären wir dem Taxifahrer, wo wir nun hinwollen. 15 Minuten und 1,37 Euro später kommen wir an ein sehr modernes Café, in dem wir dann ein sehr akzeptables Essen bekommen.
Allgemein herrschte etwas Katerstimmung. Das lange Fahren in diesem schwierigen Verkehr kostet Energie, und dennoch machen wir nicht so recht Strecke. Außerdem wissen wir, dass das jetzt die nächsten Tage oder Wochen so weitergehen muss, damit wir am Ende auch in Osttimor ankommen – und zwar pünktlich! Wir wollten ja eigentlich mehr reisen und weniger hetzen. Im letzten Reisejahr ist uns das ganz gut gelungen, im Moment sieht es aber anders aus. Wir müssen einen neuen oder besseren Plan machen. Claudius nimmt Kontakt mit seinem Freund Holger in Jakarta auf, und ohne etwas vorwegzunehmen, könnte das was werden. Bitte Daumen drücken!
Tag 16 / 9. Juni 2026
Heute haben wir uns mal was anderes überlegt. Wir warten garnicht auf das Frühstück, sondern stehen schon so auf, dass wir um 6:00 Uhr noch einen gemeinsamen Kaffee auf dem Zimmer trinken und spätestens um 6:30 Uhr auf der Straße sind. Warum, ist ja klar!? Verkehr, Wetter/Temperatur, Strecke.
Aber vorher bescheißen wir den Wachhabenden an der Rezeption nochmal nach Strich und Faden. Wir haben nämlich immer das Problem, dass man die Zimmerzutrittskarte bei fast jedem Hotel natürlich mitnehmen muss und damit der Strom, aber eben auch die Klimaanlage, dann mit ausgeht. Gestern haben wir für jedes Zimmer zwei Karten bekommen und deshalb geben wir heute Morgen logischerweise jeweils nur eine Karte wieder ab. Genialer Schachzug! Jetzt haben wir immer eine zweite Karte. Ob sie funktioniert oder nicht, werden wir sehen 🙂
Es ist gegen 12:00 Uhr, und doch haben wir bereits rund 250 Kilometer hinter uns gebracht. Entsprechend laut meldet sich inzwischen der Magen zu Worte. Bis dahin hatten wir lediglich zwei kurze Stopps eingelegt, und uns mit eiskaltem Nescafé Cappuccino aus der Dose etwas Abkühlung zu verschaffen.
In einem kleinen Dorf halten wir schließlich an einem Supermarkt. Während wir uns mit Red Bull, Cola und Sprite eindecken, entdecken wir direkt nebenan einen winzigen Imbiss. Nach einem kurzen Austausch mit den Mitarbeitern des Supermarkts fassen wir Mut und setzen uns. Bisher hatten wir beim Essen an den zahllosen Straßenständen oft noch etwas Zurückhaltung gezeigt, doch heute siegt die Neugier und der knurrende Magen.
Und wir werden belohnt. Das Essen ist erstaunlich lecker. Zum Abschluss entdeckt Claudius noch eine Art Knäckebrot oder Cracker, von denen er spontan auch zwei Männer am Nebentisch probieren lässt. Das ganze Menü kostete dann für 2 Personen auch nur 1,50 Euro.



Entgegen den ganzen Kurven im Hochland fahren wir heute bis zum Mittag eher gerade Straßen ohne wesentliche Anstiege. Nicht selten auch mal mit 80 oder 90 km/h. Deshalb stimmt der Schnitt heute auch so perfekt! Sehr entspanntes Fahren! Ab dem Mittag kommen dann viele Kilometer auf einer ganz kleinen Straße, die sich von einem Hügel zum nächsten schlängelt, rechts und links oft üppig bewachsen. Nicht selten auch mit den vermaledeiten Palmölpalmen, denen der Regenwald weichen musste. Den letzten Zwischenstopp zum Durstlöschen vor unserem Ziel machen wir in einem kleinen Dorf bei einem Mini-Supermarkt. Dort gibt es genauso wie zuvor bei einem Zahnarzt drei junge Mädchen, die unbedingt Fotos machen wollten. Claudius stellte sich ausgiebig zur Verfügung und es war ein Gekicher und Geschnatter ohnegleichen.


In fast jedem größeren Dorf gibt es auch eine Moschee. Mitten, also wortwörtlich MITTEN auf der Straße vor den Moscheen, stehen oft Leute mit einer Art Kescher in der Hand, abgesichert nur durch zwei Pylonen aus Plastik. Hier soll man im Vorbeifahren Geld spenden. Nicht selten liegt auch, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, ein Tau quer über die Fahrbahn oder sogar mehrere Fahrradreifen, verbunden mit Seilen, über die man drüber fahren muss.
Indonesien kann durch den Straßenverkehr einen Motorradfahrer ganz schön nerven, aber auf den schönen Strecken auch mehr als nur üppig belohnen. Von der Belohnung haben wir heute eine große Schaufel bekommen. Das war der schönste Fahrtag (oder Vatertag, wie die Autokorrektur daraus gerne immer wieder machen möchte) bisher auf dieser Etappe.







Das Wichtigste am Motorrad ist in erster Linie die Hupe und dann erst die Bremse. Nach der Fahrt dann die Flip-Flops, damit man sich im Hotelzimmer frei bewegen kann, und sicherlich auch das Mückenspray. Erst an dritter und vierter Stelle dann Bierchen und Zigarre. Naja, an manchen Tagen ist das Bier wichtiger – hahaha.
Nach 350 km und 9 Stunden Fahrzeit beziehen wir unser „Deluxe-Zimmer“, das den Namen nicht verdient. Hauptsache sauber und ordentlich. Naja – wenigstens ordentlich. Am Ende arrangiert man sich aber auch damit, und dass das Handtuch nach dem Duschen ein riesiges Loch hat, ist dann auch egal.
Zum Abendessen ist die Auswahl nicht groß. Wir gehen gegenüber in eines dieser Laden-Restaurants. Das muss man sich aber so vorstellen, dass da einfach ein Raum ist, vor dem eine Vitrine steht und drinnen ein paar Tische. Kaltes LED-Licht, und die letzte Renovierung war vermutlich vor dem Baujahr unserer Motorräder (1988 und 1993). Philip sagte gleich, dass er genau wüsste, was er heute Abend essen würde. Nämlich literweise süße Softdrinks und Kekse. Mit anderen Worten: Hier esse ich gar nichts! Claudius ist etwas mutiger und sucht sich Reis und Hühnchen aus. Das Hühnchen liegt selbstverständlich ungekühlt zusammen mit viel Fisch in dieser Vitrine. Aber was soll bei gebratenem Hühnchen schon schiefgehen? Dann doch bitte gleich zwei Stück Hühnchen. Aber unsere Wirtin hat das nicht richtig verstanden und serviert jedem von uns Reis, Hühnchen und irgendein Gemüsezeug. Es schmeckt tatsächlich wirklich gut. Und während Claudius noch länger mit zu Hause telefoniert, packt auch Philip die Neugier und er fängt an, an dem Hühnchen zu knabbern und den Reis zu essen. Sogar die extrem scharfe Soße zieht er sich fast alleine rein. Ein gelungenes Abendessen und viel besser als erwartet! Zum Nachtisch gibt es eine Banane von der Staude, die der Herr des Hauses eben auf dem Motorrad mit nach Hause brachte. Schmeckt auch super! Nur zum Schluss beim Bezahlen kommt ein fader Beigeschmack auf. Für drei Getränke, zwei Hauptgerichte und eine Banane wollte die Dame sage und schreibe 3,59 € haben, das geht doch nun wirklich zu weit! Auf Claudius’ Nachfrage kriegt er zu hören beziehungsweise per Google Translate zu lesen: „Aber Onkel, da waren doch auch zwei Getränke dabei!“





Zum Abschluss des Tages rauchen wir eine Zigarre auf dem Balkon und überwachen ganz genau die Landstraße vor dem Hotel. Hier ist ein Selfie davon. Ohne erhobenen Daumen ist es kein Selfie, das haben wir hier gelernt!
Langsam leben wir uns ein …

Tag 17 / 10. Juni 2026
Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker. Gleicher Ablauf wie immer – nur heute ohne Kaffee. Manchmal muss es eben auch so gehen.
Nach kurzer Wegstrecke der erste kurze Schock-Moment: Ein Affe springt vom Straßenrand gegen einen Motorroller direkt vor uns, kullert über die Straße. Er hat sich vermutlich außer einem Schrecken nix geholt. Der Fahrer des Rollers hat nicht mal gezuckt. Indonesien ist eben nie langweilig.
Die Strecke heute hat zwei Gesichter. Das erste ist weniger schön: Die Straße ist über weite Abschnitte wellig, zerschossen oder schlicht nicht vorhanden – Schotterflächen und Schlaglöcher, die man eher erahnt als sieht. Claudius setzt mehrfach auf. Das gehört dazu, macht es aber nicht angenehmer. Das zweite Gesicht ist dafür umso schöner: Kilometerlang folgt die Route dem Meer, und dieser Anblick entschädigt für alles. Natürlich halten wir an. Posing-Pflicht.




Was uns dann langsam dämmert: Unsere Maschinen möchten nachgetankt werden. Auf dem Land sind Tankstellen rar und das Premium-Produkt namens „Turbo“ (97 Oktan) sucht man hier ohnehin oftmals vergeblich. In Bengkulu, der nächsten größeren Stadt, ist das Problem schnell gelöst. Von insgesamt je Motorrad 35 Litern waren bei uns jeweils fast 30 weg – Philip fuhr schon eine Weile auf Reserve, Claudius war kurz davor. Es ist ein verdammt gutes Gefühl, in unserem Alter nicht mehr hoffen zu müssen, sondern zu wissen: 35 Liter Turbo zwischen den Beinen, der Tank voll, die Welt in Ordnung.
Dann jetzt ab zum Mittagessen: Wir wollten es heute schön haben. Vor allem aber kühl. Die Wahl fiel auf McDonald’s – keine Ausrede nötig, wenn es 35 Grad hat. Der Filialleiter sah uns schon auf dem Parkplatz, hielt persönlich die Tür auf, half bei der Bestellung, richtete das WLAN ein und reichte die Servietten. So sind wir das ja auch von zu Hause gewohnt! Das obligatorische Selfie machten wir dann aber mit seinem Mitarbeiter, der hervorragend Englisch spricht und vor Freude kaum stillzuhalten war.

Eine Stunde vor dem Hotel holt uns dann das Unvermeidliche ein. Ein Tropenregen – der Art, bei der man innerhalb von Sekunden nass bis auf die Haut ist, bevor man überhaupt reagieren kann. Als uns klar wird, dass Regenklamotten anziehen nun wirklich keinen Sinn mehr macht, stellen wir uns unter das Vordach einer Autowerkstatt am Rand der Straße. Der Besitzer kommentiert unsere Anwesenheit reichlich wenig. Fast unbeteiligt schaut er zu, wie wir uns kurz beraten: Weiterfahren? warten? Hotel suchen? Wir warten. Irgendwann hört der Regen auf. Es dauerte auch keine 15 Minuten und es konnte weitergehen. Nach 324 Kilometern lassen wir es gut sein.


Unser Hotel ist eine Art Motel. Einfach und naja, einfach halt. Aber mit Klimaanlage. Das Abendessen machen wir wieder mit Reis und Hähnchen aus der Vitrine, genau die, wo daneben auch die Fische liegen. Bisher hat uns nix den Magen verdorben … toi toi toi – das kann gerne so bleiben.




Vor den Zimmern beenden wir den Tag mit einer kubanischen Zigarre und kommen noch sehr nett mit einem Australier namens Glen ins Gespräch. Er fährt quasi unsere Route, aber in die andere Richtung. Von Brisbane nach London. Der Gute ist offensichtlich schon aus dem aktiven Berufsleben ausgestiegen. Respekt. In dem Alter mit dem Fahrrad durch Sumatra … Aber vielleicht hat er ja eine böse Ehefrau und freut sich mal, rauszukommen …

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
Ich lese das gerade zur Ankunft Le Mans (24h / Frankreich) – bequem mit dem Auto angereist … derweil die 2 Helden alles auf 2 Räder erneut erleben „mussten“. Was für ein Unterschied: Europa Straßen oder echtes Übersee …. Toll diese Motivation & Kraft!
… und das „Rauskommen“ – wegen der bösen Ehefrau -, ist bei Euch ja nicht das gegeben.
… Eure Ehefrauen sind so nett, dass Ihr eigentlich nur Motorrad Touren rund um den Michel machen solltet und nicht via Australien – mit einer Überquerung des Äquators.
… reist gut weiter – hoffentlich ohne Magenverstimmung; denn das ist beim Motorradfahren in hohem Maße hinderlich!
wunderbar, wie immer.
krass, ein waran! wahrscheinlich die mini-version von den dingern, die auf komodo rumlaufen… aber da fahrt ihr ja noch dran vorbei…
und wegen essen: eigentlich ganz ok in indonesien: sate spiesse solltet ihr mal essen um zu sehen, wie das richtig schmeckt. und wenn ihr in bali seid, dann unbedingt babi guling, spanferkel probieren
Drück die Daumen.
Schoen zu lesen, ihr seid auf jeden Fall schneller als ich es erwartet habe und die Hotels/Resorts/Motels sind ja wohl auch in Ordnung.
Freue mich auf die naechste Sendung. Gruesse aus Chengdu wo ich heute angekommen bin.
Und wieder eindrucksvolle Fotos!! Für euer feierliches Dinner im Laden-Restaurants, in der Nähe des „Delux-Hotels“, hat Philip sich aber hübsch gemacht!
Ich möchte aber doch mal vorsichtig anmerken… 😆🤣 Ihr schaut nun schon intensiver auf eure Unterkünfte, als vor 2 Jahren, was?? Ständig dieses Gemecker! 🤪😉